"Islamische Kunst als osteuropäische Kunst" – Vortrag von Maximilian Hartmuth

03.06.2016 18:15 bis 19:45

Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen des Schweizer Nachwuchsforums Bildforschung östliches Europa 2016

Maximilian Hartmuth (Universität Wien) wird mit seinem öffentlichen Abendvortrag "Islamische Kunst als osteuropäische Kunst" das Schweizer Nachwuchsforum Bildforschung östliches Europa 2016 beschliessen. Das vollständige Programm des Nachwuchsforums finden Sie auf der Homepage des Zentrums für Kulturelle Topographien.

Alle Interessierten sind herzlich zu diesem Vortrag eingeladen!

3. Juni 2016, 18:15–19:45 Uhr

Alte Universität, Rheinsprung 9, Hörsaal U101

 

Zum Vortrag:

Die zwischen dem 14. und frühen 20. Jahrhundert unter osmanischer Herrschaft im östlichen Europa entstandene Kunst wird, so nicht eindeutig christlichen oder volkskulturellen Zusammenhängen zuordenbar, traditionell als Erbgut einer Fremdherrschaft verstanden. Welchen Stellenwert haben die Werke osmanischer Baukunst im östlichen Europa in der Gesamt- bzw. Entwicklungsgeschichte osmanischer Architektur? Gibt es ein lokales Substrat, das die osteuropäischen Konvertiten zur islamischen Kunstentfaltung in dieser Region beisteuerten? Ist das Islambezogene letztlich wirklich ein Gegendiskurs zur osteuropäischen Kunstgeschichte oder könnte es auch als eine Epoche bzw. Facette ebendieser verstanden werden? Der Vortrag will die diesen Fragen zugrundeliegenden Problematiken anhand konkreter Beispiele beleuchten und einen Ausblick auf eine Kunstgeschichte geben, die sich diesen Grundsatzfragen stellt.

Begrüssung und Einführung: Martina Baleva (Universität Basel)