Stellenausschreibung am Historischen Seminar der Universität Basel

18.08.2011 11:32

Zwei Promotionsstellen Osteuropäische Geschichte auf den 1. Dezember 2011

Am Historischen Seminar der Universität Basel sind auf den 1. Dezember 2011 im Rahmen des von der VolkswagenStiftung geförderten Forschungsprojekts „Russlands Aufbruch in die Moderne. Technische Innovation und die Neuordnung sozialer Räume im 19. Jahrhundert“

zwei Promotionsstellen (je 100%) in Osteuropäischer Geschichte für die Dauer von max. drei Jahren

zu besetzen.

Das Forschungsprojekt befasst sich mit dem Wechselverhältnis von technischer Innovation, gesellschaftlichem Wandel und der Transformation sozialer Räume im 19. Jahrhundert. Am Beispiel des imperialen Russland wird untersucht, wie sich politische Herrschaft, gesellschaftliche Kommunikation sowie räumliche Wahrnehmungsmuster durch den Bau und die Nutzung moderner Infrastrukturnetze (Eisenbahn, Telegrafie) sowie die Verbreitung der Fotografie veränderten. – Thematisch sollen sich die beiden Dissertationsprojekte mit der Geschichte der Telegrafie bzw. der Fotografie im Russländischen Reich aus dem Blickwinkel einer kultur- und raumhistorisch interessierten Imperiengeschichte befassen.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie auf der Homepage des Historischen Seminars, insbesondere auf der Projektwebsite.

Gesucht werden zwei engagierte Nachwuchswissenschaftler/-innen mit überdurchschnittlichem Hochschulabschluss (Lizentiat, Magister oder Master) in Geschichte bzw. Osteuropäischer Geschichte, sehr guten Russischkenntnissen sowie einem ausgeprägten Interesse an kulturhistorischen Fragestellungen.

Bewerbungen mit Lebenslauf, Zeugniskopien sowie der Skizze eines möglichen Forschungsprojekts (max. 3 Seiten) sind bis zum 30. September 2011 auf dem Postweg zu richten an: Dr. Olivia Hochstrasser, Geschäftsführung des Historischen Seminars der Universität Basel, Hirschgässlein 21, CH-4051 Basel (Olivia.Hochstrasser@unibas.ch)

Die Universität Basel strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert daher qualifizierte Wissenschaftlerinnen besonders nachdrücklich auf, sich zu bewerben.

Für nähere Auskünfte wenden Sie sich bitte per E-Mail an Prof. Dr. Frithjof Benjamin Schenk (Benjamin.Schenk@unibas.ch).